Metalldichtungen


ISH® e.K. ist offizieller Partner der                            

Möller Metalldichtungen GmbH


Spiraldichtungen

Kammprofildichtungen

Trennblechdichtungen

Wellringdichtungen


Qualitätssicherung und TA-Luft

Wir haben in modernste Anlagen zur Fertigung von Metall- und Metallweichstoffdichtungen investiert und verstehen uns als innovatives Unternehmen, das über die bislang am Markt üblichen Fertigungsverfahren und Maschinen hinausgeht. In Zusammenarbeit mit der Hochschule Magdeburg-Stendal wurden innovative Fertigungsprozesse entwickelt, die es effizienter ermöglichen, alle bekannten Arten von Kammprofil- und Spiraldichtungen herzustellen. Die Abteilung Anwendungstechnik wurde unter anderem durch Prof. Dr. A. Riedl, Fachhochschule Münster, Forschungsbereich Dichtungstechnik, in Themengebieten wie Normung, Prüftechnik, Materialkunde, Auslegung, Berechnung und Montage geschult und befindet sich auf dem neuesten Stand der Technik.

Herstellung von Metall-Dichtungen

Im neu geschaffenen Technikum werden die Dichtungen nach gängigen Vorschriften, z.B. TA Luft, geprüft. Das Trägermaterial der Kammprofildichtungen wird bis zu einem Durchmesser von 5 Metern gefertigt. Modernste Fertigungstechnologien, wie CNC-, Laser- und Robotertechnik, gewährleisten qualitativ hochwertige und zuverlässige Dichtungen. Hervorzuheben ist, dass Dichtungsmaterialien wie Graphit oder PTFE mit einem neuen Verfahren aufgebracht es ermöglichen, die Täler der Kammprofildichtungen frei von Fremdstoffen zu halten, was eine hohe Sicherheit bei optimaler Abdichtung garantiert. Neue Technologien kommen auch bei der Fertigung von Spiraldichtungen zum Einsatz. Auch hier können Dichtungen bis zu 5 Metern Durchmesser hergestellt werden. Das Zusammenführen der Dichtungsspirale mit dem Trägermaterial erfolgt maschinell. Mit mechanischen und elektronischen Messverfahren werden nicht nur die Innen- und Außendurchmesser, sondern auch Form-, Lage- und Oberflächentoleranzen geprüft.

Prüfstand für Dichtungskennwerte

DIN 28090 • prEN 13555 DIN 28091
DIN 52913 • DIN 3535 • ASTM-Abläufe

Dichtverbindungen wird im Wesentlich von den Eigenschaften der jeweiligen Dichtung bestimmt. Diese Eigenschaften lassen sich in Form von Kennwerten charakterisieren. An Hand von Dichtungskennwerten kann der Einsatz der Dichtung optimal bestimmt werden. Zudem sind Kennwerte ein klarer Nachweis für die Qualitätssicherung. Im Prüflabor werden die Langzeiteigenschaften, die Abdichteigenschaften und die Verformeigenschaften ermittelt.

Um die reproduzierbare Qualität unserer Dichtung zu garantieren, führen wir auch Stauchversuche, Leckageversuche, Zeitstandversuche, Kriech- und Relaxationsversuche durch. Die umfassenden Prüfergebnisse sind jeder Zeit abrufbar.

Auslegungen und Berechnungen

 

Die Möller Metalldichtungen GmbH unterstützt Sie mit einer sehr erfahrenen Abteilung Anwendungstechnik hinsichtlich Auslegung und Berechnung von Flanschverbindungen mit ganzheitlicher Betrachtung der abzudichtenden Stelle, soweit erforderlich.

Zu unseren Leistungen gehört der rechnerische Nachweis von Flanschverbindungen an Apparaten und Rohrleitungen nach AD 2000-Merkblatt B7/B8, ASME VIII Div.l App. 2, EN 1591-1 und EN 13445-3 in allen marktüblichen Berechnungsprogrammen (z.B. TÜV-Dimy, PV-Elite, Compress) oder nach der Finite Elemente Methode FEM (z.B. mit ANSYS) mit sinnvoller Auslastung der Schraubenwerkstoffe (möglichst 70% Rp0,2) und Festlegung der erforderlichen Anzugsmomente für die Schrauben.

 

Flanschverbindung

Bild: Flanschverbindung

Die farbigen Bereiche in den Bildern illustrieren den Verlauf der Vergleichsspannung von Mieses. Je mehr die Farbe in Richtung rot wandert, desto höher ist die Vergleichsspannung.

Bild: Flanschverbindung

Dieses Bild zeigt eine verschraubte DN 40 Flanschverbindung inkl. einer Flachdichtung. Es ist schön zu erkennen, dass die Seite der Schrauben, die zur Flanschinnenseite zeigen, durch die Flanschblattneigung, stärker belastet sind. Ebenfalls fällt auf, dass die Flachdichtung am äußeren Rand stärker belastet ist.

Kammprofil

Bild: Kammprofil

Dieses Bild zeigt ein Kammprofil zwischen zwei Dichtleisten. An den Kämmen lässt sich ebenfalls die Hertzsche Pressung gut erkennen.

Wellring

Bild: Wellring Bild: Wellring

Die beiden Bilder, die einen Wellring unter Belastung zeigen, illustrieren ebenfalls den Verlauf der Vergleichsspannung. Anhand der kreisförmige Belastung an den "Wellenbergen", lässt sich die sogenannte Hertzsche Pressung erkennen. Sie ist charakteristisch für eine kugelförmige Ausdehnung der Vergleichsspannung im ebenen Bauteil (hier die Dichtleiste), hervorgerufen durch eine kugelförmige Oberfläche (hier der Wellring).